7,3% Inflation – EZB hat uns belogen

März 2022: 7,3% Inflation – die EZB hat uns belogen. Und nun raten Sie mal, was unsere unfähige Europäische Zentralbank dagegen macht? Nichts.

Meilenweit entfernt vom Mandat. Die EZB hat kläglich versagt.

Sie hält weiter an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Dass dadurch die Vermögen von uns Sparern dahinschmelzen, nimmt sie billigend in Kauf. Wenn es uns nun aber in den Ruin triebt, wem nützt dann dieses ignorante Verhalten unserer Zentralbank?

Bevor wir diese Frage klar und unmissverständlich beantworten werden, sei eine Bemerkung gestattet. Wenn politisch Andersdenkende eine falsche oder auch nur missverständliche Informationen in Umlauf bringen, ist unverzüglich von „Fake News“ oder „Verschwörung“ die Rede. Da wird dann auch mal schnell von Seiten eines Media-Betreibers ein Beitrag gelöscht, oder ein Account deaktiviert. Aber wenn die Spitzen von Regierung und Notenbank falsche Behauptungen verbreiten, herrscht allgemeine Großzügigkeit in den Massenmedien. Falschmeldungen von Seiten der EZB waren in der Vergangenheit bestenfalls Irrtümer. Da ist dann hinterher nur von „höheren Mächten“ die Rede, auf die man leider keinen Einfluss habe. Putin oder die Ölscheichs, die Inflation, die Lieferketten, Covid … Immer sind die anderen Schuld. 

Crash-Propheten hatten recht

Aber zurück zur Frage. Basierend auf Fakten hatten wir hier in den FinanzNews genau diese 7 Prozent Inflation bereits vor Monaten vorhergesagt. Und die EZB hatte zu diesem Zeitpunkt ebenso wie wir die Faktenlage sehr genau gekannt, sich dann aber für Falschmeldungen entschieden, um die Bevölkerung ruhig zu stellen. Getreu dem Sprichwort von Mark Twain: „Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdreht.“

Aber wer die Gefahr sehen wollte, der konnte sie mühelos erkennen: Viele Ökonomen, Firmenvorstände und Bankchefs – darunter die Professoren Hans-Werner Sinn, Axel Weber, Christian Rieck, die Doktoren Markus Krall und Daniel Stelter, Christian Sewing, Martin Brudermüller und Mark Friedrich – haben eine steigende und sich weiter verfestigende Inflation lange vorhergesagt. Sie warnen uns vor dem Kollaps der deutschen Wirtschaft. Aber unter den Propheten und Warnern war kein einziger Zentralbanker und kein einziges Regierungsmitglied. Und das ist kein Zufall.

Nun dreht sich Preisspirale auf Hochtouren. Sie wird – wie von uns vorhergesagt – einen Großteil unseres in den vergangenen Jahrzehnten aufgebauten Wohlstands vernichten. Alle Teile der Bevölkerung, insbesondere aber die, die keine Immobilien, keine Aktien und keine nennenswerten Ersparnisse besitzen, spüren die Inflation nun wie eine neue Steuer auf alles was sie kaufen.

Gefürchtetes Damen-Doppel

Das berüchtigte EZB-Duo Isabel Schnabel und Christine Lagarde legte sich echt ins Zeug, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Warum hatten die Damen zu keinem Zeitpunkt Interesse an einer korrekten öffentlichen Vorhersage? Eine evidenzbasierte Prognose hätte – wie in den USA – unverzüglich Konsequenzen bei der Zins- und Geldpolitik nach sich ziehen müssen. Aber die EZB will nicht die Vermögen von uns Sparern retten. Sie will Banken in Italien und Griechenland retten. Sie will das Klima retten. Und weiter galoppieren die Preise nach oben. Schulden werden dagegen billiger. Das wiederum spielt dem größten aller Schuldner gut in die Karten: dem Staat.

Momentan wird gerade Putins Krieg als Ursache für den Preisschub angeführt. Vorher waren es die Lieferkettenprobleme, davor war es die unnötigen Lockdowns wegen eine Mikrobe. Dabei ist die Wahrheit brutal einfach: Das Mandat der EZB schreibt eine Inflationsrate unter einem Prozent vor. Auf der Homepage der Europäischen Zentralbank heisst es:

„Unser vorrangiges Ziel besteht darin, Preisstabilität zu gewährleisten, also den Wert des Euro zu wahren. Preisstabilität ist unabdingbar für das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen.“

Schöne Worte … Die Realität sieht leider anders aus. Die Inflationsprognosen der EZB – dem Wächter über Euro und Preisstabilität – wurden in den vergangenen zwei Jahren bereits viermal nach oben korrigiert. Zuerst war da von 2 Prozent Inflation die Rede. 3,2 Prozent hatte man dann im Dezember vergangenen Jahres für 2022 prognostiziert. 5,9 Prozent waren es im Februar 2022. Und nun sind es 7,3.

Liebe Leser. Wir haben diesen Fakten nichts mehr hinzuzufügen. Bitte vergessen Sie nicht: Zum Lügen gehören immer zwei. Einer der lügt und einer, der es glaubt.

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